Mit Geldern aus verschiedenen Stiftungen realisiert die BUND-Zweigstelle Kalkberg das einjährige Projekt "Umweltkommunikation für das Naturschutzgebiet Kalkberg". Ende März 2011 wird das Vorhaben vollendet sein. Der erste Baustein wurde Anfang September gesetzt: zwei ehemals zur Regulierung des Feuers verwendete Luftzüge an der Westseite des historischen Gipsbrennofens wurden zusammen mit dem Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e.V. (ALA) freigelegt und mit einer Glasplatte abgedeckt. Somit ist die Funktion des Industridenkmals transparent gemacht worden. Der zweite Baustein wurde Mitte September gesetzt: fünf neue Info-Tafeln für das Naturschutzgebiet Kalkberg wurden erneuert (Artikel der LZ zum Download).
Der letzte Abschnitt wird eine interdisziplinäre und interaktive Dauerausstellung im ehemaligen Brennraum sein, die sowohl junge als auch ältere Menschen anspricht.
Inhaltlich geht es um den Wandel des Naturschutzgebietes. Angefangen mit der Entstehung des Berges, über Industriegeschichte zum Naturschutzgebiet. Ziel ist es, den Besuchern Hintergründe und Einlicke in das Gebiet zu geben, die größtenteils unbekannt sind. Besucher des Naturschutzgebietes sollen dadurch zu einem bewußten Umgang mit dem Gebiet und Natur im Allgemeinen sensibilisiert werden.
Die kleinen und großen Besucher werden aufgefordert zu forschen, zu suchen und zu entedecken. Sie werden mit Fakten der Ausstellung raus in das Naturschutzgebiet gehen und Spuren zu verschiedenen Themen entdecken. So viel sei hier verraten!